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Risiko - mit und ohne Impfung

Durch die vielen Rückmeldungen zu meiner letzten Newsletterausgabe „Einige Worte zur Grippeimpfung“ motiviert übermittle ich meinen NewsletterabonnentInnen einen weiteren Auszug meines Vortrags mit dem Titel „Kritische Aspekte zu Impfungen aus immunologischer Sicht“, den ich am 26.11.2016 im Auftrag der Gesellschaft für Mikroimmuntherapie in München halte.

Heute geht es um zwei Themen:

Philosophische Erwägungen zum Risiko durch Krankheit und zum Risiko durch Impfung
Was tun, wenn man nicht blind der amtlichen Strategie folgen will?

Philosophische Erwägungen

Die Frage, ob jemand den amtlichen Impfempfehlungen uneingeschränkt folgen soll oder welche Auswahl die richtige ist, lässt sich nicht für alle Menschen gleich beantworten. Wie bei vielen anderen gesellschaftlichen Fragestellungen trifft auch auf Impfungen zu, dass eine allgemein gültige Antwort nicht existiert.

Es gibt kein klares Ja oder Nein. Für den Einen kann richtig sein, was für den Anderen falsch ist. Insbesondere gibt es kein Null-Risiko. Daher bleibt immer, welche Position man auch, ein Restrisiko bestehen. Leben ist immer riskant und die individuelle Strategie zur Lebensbewältigung impliziert immer eine individuelle Risikobewertung.

Dabei bewegen sich alle Menschen, was ihr Risikomanagement betrifft, in der Spanne zwischen Angst auf der einen und Leichtsinn auf der anderen Seite. Jeder Mensch wird, und das kann durchaus in seinem Lebensverlauf und auch von Thema zu Thema variieren, seine eigene Position zwischen diesen beiden Extremen (Angst - Leichtsinn) einnehmen. Und wenn er meint, eine solche Entscheidung nicht treffen zu wollen oder zu müssen, sondern dem amtlichen Impfkalender folgt, nimmt er eben die Position der amtlichen Vorgaben in dieser Spanne ein.

Viele Menschen unterliegen dem Irrtum zu glauben, das immer genauere Befolgen offizieller Empfehlungen, der Abschluss immer weiterer Versicherungen oder der Aufbau eines lückenlosen Überwachungssystems für jeden Schritt der Kinder in die Natur hinaus, um nur wenige Beispiele zu nennen, mindere die Risiken des Lebens und erhöhe die Sicherheit.

Der Journalist Weidner hat diesen Irrglauben gut auf den Punkt gebracht, indem er formulierte: „Wir sind zu jedem Risiko bereit, von dem wir glauben, dass es unsere Sicherheit erhöht“. Die Tendenz, sich mit immer dichteren Sicherheitsnetzen zu umspannen, senkt letztlich die Lebensfreude, die Lebensentfaltung und die Lebenskraft und erhöht damit im Umkehrschluss das allgemeine Lebensrisiko.


Können Menschen nicht vielmehr auch gerade dadurch reifen, dass sie Probleme überwinden?

Trifft das nicht sogar auch auf den Körper zu? Ist Leben ohne Krankheit überhaupt möglich und wäre es sinnvoll, alle Krankheiten ausmerzen zu wollen?

Krankheit kann auch als integrale Komponente des Lebens begriffen werden. Ist Gesundheit tatsächlich nur die Abwesenheit von Krankheit?

Zu diesen Fragen habe ich mehrfach Stellung genommen und eine Zusammenfassung derselben frei zugänglich publiziert in: 
http://gladiss.de/phocadownload/Archiv/ 2010.10.01.Definitionen_ganzheitsmedizinischer_Begriffe.pdf


Was tun?

Für alle Ärzte sollte es selbstverständlich sein, die Patienten vor einer Impfung über Wirkungen und Risiken, also auch über die unerwünschten Nebenwirkungen, sachlich zu informieren. Ebenso ist es allen Patienten und Eltern von Kindern, die vor der Impfentscheidung stehen, anzuraten, sich über kritische Aspekte zu informieren und eine eigene Meinung zu bilden, wenn sie sich nicht blind den Empfehlungen der ständigen Impfkommission (Stiko) des Robert Koch Institutes unterwerfen wollen.

Dabei sind mindestens die folgenden Positionen zu bearbeiten: Gibt es individuelle und/oder familiäre Gegebenheiten der Konstitution (besondere Empfindsamkeit und eventuelle negative Vorerfahrungen mit Impfungen)? Ist mein Kind derzeit gesund genug, eine Impfung zu verkraften? Wie häufig ist die Krankheit überhaupt, gegen die geimpft werden soll? Steht deren Risiko in Relation zum impfbedingten Nebenwirkungsrisiko? Wie sehen die Nebenwirkungen der Impfungen aus? Müssen die Impfungen wirklich in dieser Weise kombiniert werden oder gibt es Alternativen? In welchem Alter sollte mit der ersten Impfung begonnen werden? Lässt sich bei Auffrischimpfungen durch Laboruntersuchung feststellen, ob die Wiederholung der Impfung überhaupt notwendig ist?

Zum Impfzeitpunkt gibt es auf der Website von Dr. Steffen Rabe wichtige Informationen (siehe impf-info.de), aus denen hervorgeht, wie wichtig es ist, nicht zu früh mit der ersten Impfung zu beginnen. Deshalb empfehle ich generell, die Kinder im ersten Lebensjahr nicht zu impfen.
In den nachstehenden Websites können Sie qualifizierte Informationen zu allen Aspekten erhalten, über die man sich vor der Impfung informieren sollte:

www.impf-info.de

www.individuelle-impfentscheidung.de

www.zentrum-der-gesundheit.de

Dr. Karl Braun-von Gladiß