"Zur Sicherheit" werden im Rahmen der Nachsorge Untersuchungen durchgeführt, um den Beginn einer etwaigen Metastasierung zu erfassen. Meist handelt es sich Tumormarker, Sonographien, Röntgenuntersuchungen, Magnetresonanztomographien.
Schon der Begriff der "Nach-Sorge" impliziert eine negative Informations-Dynamik. Denkbar wäre stattdessen ebenso, die Zeit nach der Diagnosestellung und Behandlung als die Phase der "Zukunfts-Freude" zu bezeichnen, weil sich in einem bis dahin oft trist gewordenen Leben vieles ändert, neue Impulse gesetzt sind, Möglichkeiten zu grundsätzlichem Wandel entstanden sind. Hatte schon die Diagnose "Krebs" über das Leben des Betroffenen eine neue Überschrift gesetzt, nämlich "ich muß früher sterben", so gibt die "Nachsorge" den passenden Untertitel: "es werden Metastasen folgen".
Mir sind keine wissenschaftlichen Erhebungen zum Unterschied hinsichtlich Lebensqualität und Lebensdauer von Menschen bekannt, die einer solchen sich-selbst-erfüllenden Prophezeiung ausgesetzt waren, und auf der anderen Seite Jenen, die es schafften, sich davon zu befreien. Aber ich kenne zu viele negative Einzelfälle auf der einen und positive Beispiele auf der anderen Seite, als daß ich kritiklos dem Konzept der Nach-Sorge weiter folgen kann. Zu oft habe ich erlebt, daß es einem Menschen, der Krebs hatte und sich aufbauend ganzheitlich mit den Prinzipien behandeln läßt, die ich in dieser Schrift zusammenfasse, gut und besser geht, daß die positive Entwicklung aber jäh endet, nachdem im Labor ein Tumormarkeranstieg zu verzeichnen war oder in einem bildgebenden Verfahren ein Knoten auftauchte. Der "objektive" Befund kontrastierte krass zum Verlauf, zum subjektiven Erleben und zum inneren Gespür. Die intellektuelle Interpretation des "Befundes" nahm dann aber eine Bedeutung an, die man fast als gewaltsam bezeichnen muß und bewirkte, daß die bisherige Einschätzung nichts mehr galt, die Zuversichtlichkeit in sich zusammenbrach und die Metastasenbildung sich beschleunigte. Wissenschaftlich nimmt man zwar an, dies wäre ohnehin so gekommen, aber diese Hypothese ist mit nichts bewiesen. Ebenso wahrscheinlich ist das Gegenteil, nämlich, daß
daß die körperliche Untersuchung ein beruhigendes Resultat ergibtrestliche Tumormanifestationen und den oft gewalttätigen
Auch als Verlaufskontrolle angesetzte Untersuchungen, Den in Kreisen "energetischer Therapeuten" geläufigen Begriff der "Präkanzerose" erachte ich mittlerweile als höchst problematisch. Ich habe früher im Rahmen der Energetischen Tests früher selber den Patienten gegenüber diesen Begriff benutzt, wenn ich im EAV- / Kinesiologie-/ oder Biotensor-Test eine Resonanz zur "degenerativen Belastung durch Carcinominum" einer bestimmten Potenz feststellte. In komplizierten Erklärungen habe ich dann jeweils dargelegt, daß eine Präkanzerose nur das energetische Programm für ein bösartiges Geschehen ist, ohne daß sich dieses realisieren muß, und daß dieser Befund ja gerade einen Apell darstellt, die Bedingungen dafür zu wandeln. Aber ich habe feststellen müssen, daß die emotionale und immundepressive Kraft der self-forfilling-prophesy viel stärker ist als die intellektuelle Interpretation. Ja, ich erfuhr, daß man mit der Diagnose der Präkanzerose ein neues, vorher nicht existent gewesenes Muster in das Leben des Patienten bringt, und daß die Zukunft dieses Menschen durch das Engramm geprägt ist, welches heißt:: "Ich habe ein Krebs-Vorstadium". Derartige In-Formationen bedeuten für einen Laien, und vielmehr noch für den konkret Betroffenen, viel mehr und ganz etwas anderes als für den Fachmann, der solange zwischen Möglichkeit und Faktum unterscheiden kann, solange es ihn selbst nicht betrifft. In besonders krasser Weise habe ich die Auswirkung der Präkanzerose-Diagnose bei einer 62-jährigen bislang völlig gesund gewesenen Patientin erlebt, die mir in verzweifeltem Zustand zugewiesen wurde. Sie habe einen schlafenden Schilddrüsenkrebs. Dies war ihr durch die Diagnose eines Heilpraktikers mitgeteilt worden, von dem sie sich im Rahmen einer "Vorsorge" hatte mit EAV testen lassen. Er hatte eine Resonanz auf die Schilddrüsendegenerationsnosode D 20 gefunden, dieses Ergebnis als Präkanzerose gedeutet und aus einer bis dahin gesunden eine künftig kranke Frau gemacht. Organmorphologische Ausschlußuntersuchungen mindern das Problem in einem solchen Falle nicht, vielmehr bestätigen sie nur, daß der Ausbruch der Krankheit noch bevorsteht. Es ist deutlich, daß ich mittlerweile ein strenger Gegner von energetischen Krebsfrüherkennungs- oder –vorsorgeuntersuchungen bin. Einzig nehme ich davon meine Methode aus, suspekte Naevi kinesiologisch oder radiästhetisch auf energetische Dysbalance zu testen. Ein eventuelles negatives Ergebnis läßt sich nämlich unmittelbar therapieren: mit Körbler’scher Symboltherapie läßt sich dieser Befund nämlich sofort entstören. Dem Patienten wird Handlungsfähigkeit gegeben. Er wiederholt diese Körperbemalungstherapie mit einem Kajalstift eine Woche lang, erscheint zur Nachtestung und erlebt dann in der Regel, daß das energetische Gleichgewicht wiederhergestellt ist.
Dies ist eine Leseprobe des Buches
Krebskranke Menschen in ganzheitlich-medizinischer Behandlung
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