8.5.01 Dr. Braun-von Gladiß – Kommentar zur
Obwohl die Ecolog-Studie von der T-Mobil in Auftrag gegeben wurde und sich die Autoren bemühten, wissenschaftlich alles nach Ihrer Auffassung nicht ganz Haltbare wegzuretouchieren, ist dennoch das Ergebnis dramatisch. Die von den Mobilfunkbetreibern finanzierte Studie bestätigt:
mikrothermische Effekte,
schädigt Moleküle der Erbsubstanz und Proteine,
ist gentoxisch,
beeinflusst zelluläre Prozesse,
chwächt das Immunsystem,
beeinflusst das zentrale Nervensystem,
beeinträchtigt das Hormonsystem,
induziert Krebspromotion,
ist z.T. teratogen und
erhöht die Quote von Infertilität.
Dies ist ein Zitat aus den Seiten 2 bis 6 der Studie „Mobilfunk und Gesundheit“ – Bewertung des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes unter dem Gesichtspunkt des vorsorgenden Gesundheitsschutzes“ von Hennies, Neitzke und Voigt der Homepage www.ecolog-institut.de)
Diese Ergebnisse bleiben noch übrig, obwohl die Autoren „rund 80 % der in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlichten Untersuchungsergebnisse für die Beurteilung möglicher gesundheitlicher Risiken durch den Mobilfunk“ als unzulänglich aus der Berücksichtigung herausließen, weil sie „zu wenig hergeben“ und sich sonst nur auf den Rest stützten, der „jedoch so gut gemacht und in sich konsistent ist, dass wir die deutlichen Hinweise auf Gesundheitsrisiken ernst nehmen müssen“.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Studie des Ecolog-Institues weitgehend die bisher von Kritikern proklamierten Gefahren bestätigt, obwohl sie von den Mobilfunktreibern finanziert und von einem sich auf anerkannte Wissenschaftsprinzipien zurückziehendes Institut durchgeführt worden ist.
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