Schnurlos-Telefone

© Dr. med. Karl Braun-von Gladiß

Die Geräte mit gutem Empfang (und heute gibt es fast keine anderen mehr) arbeiten nach der DECT-Technik, d.h. die Basisstation sendet ununterbrochen niederfrequent gepulste Hochfrequenz, auch wenn nicht telefoniert wird. Sie wirken gleich wie ein in der eigenen Wohnung installierter Mobilfunkturm. Die eigene Wohnung und die Nachbarschaft wird so dauerhaft durch hausgemachte Mobilfunkstrahlung belegt, unabhängig davon, ob telefoniert nicht oder nicht. Nachts ist dies besonders gesundheitsschädlich. Die Schädigung reicht wahrscheinlich so weit wie der Empfangsbereich des Schnurlostelefons, in der Regel also über 100 Meter, also im gesamten Haus, durch alle Wände und Decken hindurch. Bedeutsam sind also in Mehrfamilienhäusern auch die Schnurlostelefone der Nachbarn für die eigene Gesundheit.

Hinzu kommt die Niederfrequenzbelastung durch das Ladegerät selbst, es wirkt im Umfeld von zwei Metern wie ein Radiowecker oder ein Batterieladegerät als starker Felderzeuger.

Der Ahrensburger Dr. Jan Gerhard, Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin und Kinder-und Jugendpsychiatrie, berichtet über gehäufte Fälle von Gehirn- und Verhaltensstörungen Adoleszenter und Heranwachsender, die nach Schnurlostelefon-Karenz reversibel waren. Er fasst diese Problematik in seinem Patientenmerkblatt in der treffenden Frage zusammen: "Steht auch in Ihrem Kinderzimmer ein Mobilfunkturm"?

Besonders prekär ist die Sendefrequenz der Basisstation (100 Hertz); dies ist die erste Oberwelle (2x50 Hz) des Stromversorgungsnetzes. Sehr viel biologische Systeme sind auf diese Oberwelle bereits durch den Haushaltsstrom vorsensibilisiert. Im Hinblick auf die Tatsache, daß Elektrosensibilität vorwiegend Frequenzsensiblität ist, ist die behördliche Entscheidung zur Zulassung dieser Pulsfrequenz für Schnurlostelefone besonders haarsträubend und unverständlich.

Im Sept. 99 (Svenska Dagbladet, reuter, dpa, v. 15.9.99 und Spiegel-TV v. 28.11.99) publizierten der Neurochirurg Prof. Leif Salford, der Neurpathologe Prof. Arne Brun sowie der Strahlenphysiker Dr. Bertil Perssion von der schwedischen Universität von Lund: bereits bei einer Sendefrequenz handelsüblicher Funktechnik durch Handys und DECT-Schnurlostelefone von 0,0001-0,001 Watt (WHO-Grenzwert 2 Watt/kg) penetrierten Proteine in den Liquorraum von Ratten, die sonst nicht liquorgängig sind! Es handelt sich um einen "Türöffner-Effekt" für Toxine. Dieser Effekt war bei 50 % (!) aller untersuchten Tiere zu beobachten, und zwar zeitunabhängig

Diese schwedischen Forschungen über die Blut-Gehirnwasser-Schranke zeigten, daß Funkwellen von Handys und DECT-Schnurlostelefonen als "Türöffner" für chemische Gifte ins Gehirn wirken. Insbesondere nervengiftige Substanzen (bestimmte Eiweißkörper), die normalerweise an der Blut-Hirn-Schranke abprallen, drangen ungehindert ins Gehirn durch, wenn telefoniert wurde. Es hängt nicht von der Dauer des Telefonates ab, der Effekt tritt sofort ein. Und er ist tagelang nach der kurzen Telefonat immer noch nachweisbar. Dies ist eine dramatische Information!

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