Sie werden an unserer nächsten Generalversammlung ein Grundsatzreferat zur Bioresonanztherapie halten. Welches sind Ihre wichtigsten Anliegen, die Sie uns Bioresonanztherapeuten vermitteln werden?
Mein wichtigstes Anliegen ist es, Mut zum Spielen mit den BRT-Geräten zu wecken und zu zeigen, daß Bioresonanztherapie dann umso effektiver ist, je eher sie der Behandler selbst Freude am Therapieren hat.
Bioresonanztherapie wird oftmals als rein apparative Behandlungsmethode gesehen. Was halten Sie davon? Welche Bedeutung hat die Technik und das Gerät, welche Bedeutung der Therapeut bzw. die Beziehung zwischen Therapeut und Patient?
Eben dies habe ich mit meiner Antwort soeben zum Ausdruck bringen wollten: Das Gerät alleine ist nichts. In der Hand eines virtuosen Spielers ist es ein Zauberinstrument. Dies ist in der Bioresonanztherapie nicht anders als in der Musik. Auch dort kommt es nicht primär auf den Klavierkasten oder die Geige an, sondern darauf, wer sie spielt und ob der Spieler mit dem Herzen bei der Sache ist.
Welches sind für Sie die wichtigsten Fortschritte im Bereich der Bioresonanztherapie seit Dr. Morell? Welche Entwicklungstendenzen sehen Sie für die Zukunft?
In den Anfängen der Pioniere Voll, Morell und Rasche beherrschte das, man könnte sagen, elektrische Denken die Vorstellungen über die Wirkungen der Bioresonanztherapie und die Arten ihrer Anwendungen. Ja, fast waren es noch materielle Vorstellungen. Nicht umsonst sprach man lange Zeit von "fein-stoff-licher Behandlung". Heute haben viele Anwender ein Gespür dafür entwickelt, daß man seine Behandlungen mental stützen und schützen muß. Die Begleitung der Therapie mit Aufmerksamkeit, einem dezidierten Heil-Wunsch, vielleicht sogar mit einem Gebet, gilt nicht mehr als Garnierung, sondern als bedeutsamer Therapie-Vektor, der über die Wirkung entscheidet. In Zukunft wird die Bioresonanztherapie mehr und mehr radionische Elemente einschließen. Dies bedeutet, daß die Bioresonanztherapeuten ihre Gerät bewußt als Katalysatoren für Informations-Modulation begreifen und einsetzen. Dies reicht bis in geistheilerische Einsätze hinein.
Die Bioresonanztherapie wird nach wie vor heftig angegriffen, manchmal sogar als Scharlatanerie bezeichnet. Was müsste Ihrer Meinung nach zur besseren Akzeptanz der Bioresonanztherapie oder - allgemeiner - der Informationsmedizin getan werden?
Für mich habe ich die Phase abgeschlossen, in der ich beweisen wollte. Ich sehe es heute so, daß wir Bioresonanztherapeuten aktiv wenig dafür unternehmen können, zum Beispiel den Vorwurf der Scharlatanerie verstummen zu lassen. Je authentischer wir als Therapeuten aber sind, je weniger wir die Bioresonanztherapie betreiben, als wollten wir einen neuen Maschinenpark einsetzen, je mehr sie uns ein integrales Element einer ganzheitlichen Denk- und Handlungsweise in der Behandlung ist, - desto kraftvoller breitet sich das morphogenetische Feld aus, dem wir zugehören, und umso selbstverständlicher wird Energie und Information zum Teil medizinischer Praxis werden. Wir sollten uns darum heute aber nicht kümmern, lassen Sie uns heute therapieren um der Hilfe für unsere Kranken willen und nicht, um etwas zu beweisen. Das Prozessuale unseres derzeitigen historischen Standes ist unsere Realität und nicht eine imaginäre Zukunftsvision, von der wir heute nur wissen, daß ihre Verwirklichung so ohnehin nicht aussehen wird, wie wir und dies heute vorstellen. Je starrer wir an Vorstellungen festhalten, desto eher wäre die Richtung, die wir der Bioresonanztherapie geben, als neo-anti-biotisch zu bezeichnen, das heißt in einer neuen Weise lebensfeindlich. Umso spielerischer und flexibler wir Bioresonanztherapie aber praktizieren und umso mehr Spaß wir dabei selber haben, desto eher können wir die Möglichkeiten intuitiv nutzen lernen, die sich uns Bioresonanztherapeuten aus einer chaotischen Vielfalt heraus bieten.
Lustmühle, den 20.2.2000
Dr. med. Karl Braun-von Gladiß
Näheres zum Thema Bioresonanztherapie erfahren Sie im
Buch Krebskranke Menschen in ganzheitlich-medizinischer Behandlung
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